Zu Inhalt springen
Mein gesprenkeltes Herz

Mein gesprenkeltes Herz

Falls ihr nach dem ersten Blogeintrag nun das Gefühl habt, Mirja sei irgendwie ein bisschen garstig, möchte ich das zunächst mal richtigstellen: Ohne Menschen wie Mirja ginge die Umsetzung so eines Riesenprojekts wie Made in Bremen gar nicht. Man kann die tollsten Ideen haben, aber ohne Unterstützung – moralisch und praktisch – geht gar nichts. Man braucht Leute, die die Idee teilen, das Potential sehen und einfach gerne mitmachen. Mirja ist so eine Person: fröhlich, kreativ, mutig und eine IT-Füchsin. Ich bin froh, dass sie im Team ist. Genauso wie Florian und Stevie …

Apropros Stevie: Ich bin ja nun seit über 15 Jahren mit ihm verheiratet und wir haben schon oft zusammengearbeitet. Aber bei Made in Bremen nimmt diese Konstellation noch einmal ganz schön Fahrt auf. Es ist nicht immer einfach, wenn wir zusammenarbeiten. Er hat seine Vorstellungen und ich hab meine. Bei Made in Bremen ist er für alles Grafische verantwortlich. Ich bin eher für die Konzeptionen und die Organisation zuständig. 

Ein Punkt, an dem wir immer wieder aneinandergeraten, ist unser Logo. Stevie hat es ursprünglich mit einem gesprenkelten Herz entworfen. Fand ich sofort sehr gut. Aber nein: Er hat sich über die Zeit immer mehr an den Sprenkeln gestört. Und dann, ab und zu, hat er sie einfach weggelassen. Er hat tatsächlich gedacht, ich merke das nicht! Als ich ihn gefragt habe, was das soll, hat er behauptet, dass Sprenkel in der Größe oder mit diesem oder jenem Druckverfahren nicht umsetzbar wären. Ständig debattieren wir nun über diese Sprenkel und seine Versuche, sie heimlich zu entsorgen. Was meint ihr? Logo mit oder ohne Sprenkel? Kann man besonders gut auf unseren Boxen beurteilen – dieser z.B. Knipp & Klar

Überhaupt kann man mit ihm ständig diskutieren, wie was und wann aussehen sollte. Meistens einigen wir uns aber, und dann ist das Resultat wirklich besser als ohne Debatte. Aber das kostet auch viel Energie. Entscheidend ist allerdings, dass wir insgesamt einen Stil verfolgen und grundsätzlich das gleiche Ziel verfolgen. Manchmal sind wir uns sogar ohne viel Erklärung einig. Manchmal.
Ich gucke jetzt mal schnell, ob die Sprenkel sicher sind. Bis demnächst, Eure Julia!
Nächster Artikel Corona macht mich feddich
Vorheriger Artikel Kaffee-Sahne mit Schuss